Lexikon der Fotographie

Brennweite

Die Brenweite gibt an in welcher Entfernung das Objektiv fokussiert. (Sensorseitig) Je geringer der Abstand, um so weiter ist der Öffnungswinkel vorne am Objektiv, um das Bild scharf zu stellen.Beispiel: mein 12mm Weitwinkelobjektiv hat vorne eine Öffnungswinkel von 91°. Es ist natürlich verständlich, dass man deshalb für verschiedene Aufgaben, verschiedene Objektive benötigt. Mein 12-24mm Objektiv, hab ich meist bei Ausflüge dabei. (Ist mittlerweilen mein Lieblingsobjektiv) Hier handelt es sich um ein Weitwinkelobjektiv. Das standard Objektiv mit 18-55mm, deckt den Mittelbereich ab. Benutze ich nicht mehr oft. Das Teleobjektiv mit 50-200mm benutze ich für Tier- und Macrofotografie. Die meisten werden sagen, Macro geht doch mit dem Tele nicht. Eigendlich ja. Kann maximal 60cm an das Objekt ran, aber ich hab mir einen Achromat +3 gekauft, den ich vorne aufschrauben kann. Hiermit verkürze ich die Entfernung zum Objekt um den Faktor 3. Sprich auf 20cm. Mit 200mm Brenweite unschlagbar. Es gibt auch Nahlinsen zum aufschrauben, nur die verzerren das Bild.

 

 

Blende

Die Blende gibt in etwa an, wieviel Licht auf den Chip oder Film fällt. Je kleiner die Zahl (z.B. 1:1.8), um so weiter ist die Blende offen und um so mehr Licht fällt ein. Je größer die Zahl, um so weniger fällt auf den Chip (z.B. 1:3,5). Hieraus ergeben sich auch dann die Verschlusszeiten, weit offen ergibt kurze Belichtung, je geschlossener um so länger die Belichtung. Weiter beeinflusst die Blende die Tiefenschärfe. Blenden mit 1:1,8 haben einen kleinen Scharfstellungsbereich. Ihr merkt schon, mit der Blende kann man viel machen. Deshalb fotografiere ich meist mit manueller Blendeinstellung. Den Rest hab ich auf Automatik eingestellt. Die meisten Standardobjektive haben meist einen Minimalblende von 1:3,0 bis ca. 1:4,0. Mein Standartojektiv hat 1:3,5-1:22. Für spezielle Aufgaben sollte man deshalb gut abwägen was einem wichtig ist. Anfänger machen meist den Fehler, nur auf die Brennweite zu schauen. Ein vermeindliches Schnäppchen kann sich schnell zu einem Fehlkauf ergeben. Für lichtempfindliche Objektive, sollte man auf Festbrennweitenobjektive ausweichen. Diese sind beachtlich günstiger wie Zoomobjektive mit hoher Lichtempfindlichkeit. Mein empfindlichstes Objektiv ist das 45mm mit 1:1,8. Ist gedacht für Porträs in Räumen oder Studios. Bei Zoomobjektiven wird es schnell Teuer, wenn man wirklich empfindliche Objektive haben möchte.

 

ISO Empfindlichkeit

Kommt demnächst!

 

 

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